anzukommen, ob hierbei dann nun alle rechtlichen Vorschriften eingehalten werden. Vorrangig kommt es scheinbar darauf an, dass dem eigenen Mandanten irgendwie zu seinem Recht verholfen wird.
Natürlich hat auch ein deutscher Rechtsanwalt ein klares Mandatsverhältnis und ist in erster Linie seinem Mandanten verpflichtet. Er ist aber auch Organ der Rechtspflege und selbstverständlich an Recht und Gesetz gebunden. Er muss auch nicht in der Gerichtsverhandlung schauspielerische Höchstleistungen
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vollbringen oder mit cholerischen Ausbrüchen auf sich aufmerksam machen. Wer vor einem deutschen Gericht wirklich etwas zu sagen hat, dem wird sicher auch zugehört, wenn er sachlich vorträgt.
Was halten Sie von dem oft zitierten Spruch: Recht haben und Recht bekommen ist zweierlei?
An dieser Weisheit ist tatsächlich etwas dran.
Es gibt nun einmal prozessrechliche Spielregeln, die einzuhalten sind.
Natürlich lassen die Richter der Arbeitsgerichtsbarkeit rechtlich nicht vertretene Parteien
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oder unerfahrene Kollegen nicht ohne weiteres in irgendwelche Prozessfallen tappen. Sie sind allerdings auch nicht dazu berufen, den Rechtsuchenden sozusagen das kleine Einmaleins des Arbeitsrechtes zu erklären. Wer - gegebenenfalls nach einem rechtlichen Hinweis des Gerichtes - nicht verstanden hat, was er dem Gericht vorzutragen hat, kann tatsächlich einen Prozess verlieren, weil er das Gericht nicht mit den notwendigen Informationen "gefüttert" hat. Häufig ist es aber auch ganz einfach so,
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dass der unterliegenden Partei schlicht das sich aus der gegebenen Rechtslage ergebende Ergebnis nicht gefällt. Die Frage, ob eine materiellrechtlich richtige Entscheidung eines Gerichtes auch im Sinne einer ethisch moralischen Betrachtung richtig ist und insofern von der Mehrheit der Menschen als gerecht empfunden wird, ist wohl zu philosophisch/ akademisch, als dass sie in diesem Gespräch näher beleuchtet werden könnte.
Ihre Domäne ist das Arbeitsrecht, warum gerade dieses Rechtsgebiet?
Am Arbeitsrecht reizt es
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